Fast Fashion oder Slow-Fashion

Die derzeitige Modebranche wird von zwei Fashion-Typen dominiert:

der Fast-Fashion und der Slow-Fashion.

 

Fast-Fashion bezeichnet die Mode, die kurz nach den Modeschauen

in Paris, New York, etc. in den Modehäusern erscheinen,

um nur kurze Zeit später aus den Schaufenstern zu verschwinden

und zu Schrankhütern werden.

 

Pro Jahr werden um die zwölf Kollektionen von einigen

Massenbekleidungsketten herausgebracht,

um somit die Nachfrage anzukurbeln.

Greift man nicht zügig zu, verschwindet

die angesagte Ware wieder aus den Läden.

 

Große Modehäuser beteiligen sich ebenfalls

an dem rasanten Tempo,

denn neuerdings findet man in deren Häusern nicht nur,

wie zuvor üblich zwei Kollektionen pro Jahr,

sondern auch Zwischensaion-Kollektionen

und Kollaborationen mit anderen Modehäusern.

 

Auf diese Weise wird den Kunden signalisiert,

dass es sich lohnt ständig die Garderobe zu erneuern,

zumal wenn ein T-Shirt nicht mehr viel

mehr kostet als ein Kaffee.

Damit verfolgt die Modeindustrie das Prinzip

des Wegwerfens und Neukaufens.

 

Unter dem Begriff Slow Fashion

sammelt sich die nachhaltige,

entschleunigte, bewusste Mode,

die im Gegensatz zur schnelllebigen

Massenware steht.

Dazu zählt beispielsweise Kleidung, die aus Biostoffen

oder recycelten Materialien zu kaufen sind,

gebrauchte Sachen, Produkte von kleineren Labels,

die lokal produzieren

oder einfach Stücke,

die länger halten und nicht aus der Mode kommen.

 

Das Prinzip, das hier vertreten wird,

nämlich seltener und bewusster Shoppen zu gehen,

steht ebenfalls im Gegensatz zum Prinzip

des Wegwerfens und Neukaufens.

 

(Text-Quelle: Aachener Stiftung Kathy Beys)

 

In meinem Umkleidezimmer biete ich Mode an,

die wir jahrelang tragen können,

ohne dass sie jemals langweilig oder "altmodisch"

wirkt.

Wenn ein Kleidungsstück nicht mehr

zu mir passt, kann ich es gut

im Second-Hand-Laden, bei Ebay oder

auf dem Flohmarkt verkaufen.

Frauen, die diese Kleidung lieben,

zahlen auch für gebrauchte Kleidungsstücke

einen angemessenen Preis. 

 

Eigentlich ist es keine Mode:

Es ist Stil!

 

Neben der Qualität meiner Kollektionen

ist mir auch die Produktion der

Kleidungsstücke wichtig.

 

Aus diesem Grund hat mir in den letzten Wochen

eines meiner Lieblingslabel

großes Kopfzerbrechen bereitet.

 

In den meisten Artikeln von Rundholz Black Label

habe ich Etiketten mit "Made in China" entdeckt.

Dieses nahm ich zum Anlass direkt bei Rundholz

anzufragen ob ihre Kleidungsstücke wirklich fair 

produziert werden.

 

Mich hat sehr gefreut,

dass meine Fragen unverzüglich beantwortet wurden:

"Wir möchten Ihnen ausdrücklich versichern,

dass uns gute Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter

und eine umweltfreundliche Produktion sehr am Herzen liegen.

Unsere beiden Label Rundholz und DIP

werden in Deutschland hergestellt,

unsere Linie Black Label in China.

 Um auch hier das bestmögliche Arbeitsumfeld garantieren

und beeinflussen zu können,

haben wir dort unsere eigene Firma gegründet,

die unserer regelmäßigen Kontrolle unterliegt

und die die Geschäftsleitung persönlich besucht

und überwacht.

 Außerdem fertigen wir den gekochten Wollstrick

in Deutschland und lassen unsere Schuhe in Italien produzieren.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude an unserer Mode,

die Sie unbesorgt und mit gutem Gewissen tragen können".

 

Ich werde weiterhin diese außergewöhnlichen,

traumhaften Kleidungsstücke von

Rundholz Black Label für euch und auch

für mich einkaufen.

Wir, die Rundholz-Fans, lieben jedes

einzelne Kleidungsstück.

Es bereitet uns über viele Jahre

große Freude.

 

Auch Firmen wie Privatsachen, Les Ours, Heidekönigin,

Loint's, Trippen und Lofina stehen für

Nachhaltigkeit und für den Schutz der Natur.

 

Weniger ist auch beim Kleiderkauf mehr:

Mehr Nachhaltigkeit, mehr Umweltschutz, mehr Freude

an unserer zauberhaften Kleidung :)

 

Fast-Fashion ist für mich tabu.

Mein Umkleidezimmer steht für Slow-Fashion .

 

Susanne

 

FreiRaum

weiblich # anders # wunderbar


Kommentar schreiben

Kommentare: 5
  • #1

    Martina (Montag, 01 Juli 2019 20:41)

    Für mich ist Fast-Fashion auch tabu! Diese Massenware mag ich nicht und ich werde sie auch nicht unterstützen! Alle meine Rundholz Teile habe ich schon länger. Es kommt vor, das einige Sachen mal ein Jahr im Schrank verbringen müssen. Und dann trage ich sie ständig...und alles lässt sich wunderbar kombinieren. Und: diese wunderbaren Klamotten sind anders ... genau wie die Frauen, die sie tragen!
    DANKE das ich sie bei dir kaufen kann, liebe Susanne �

  • #2

    Susanne (Montag, 01 Juli 2019 20:51)

    Liebste Martina,
    ich freue mich sehr, dass ich so eine wunderbare Frau wie dich in meinem Laden
    kennengelernt habe!

  • #3

    Martina (Montag, 01 Juli 2019 20:57)

    Meine liebste Freundin,
    ich bin sehr glücklich darüber, das wir das Glück hatten, uns kennengelernt haben

  • #4

    Elke-Maria (Mittwoch, 03 Juli 2019 09:44)

    Liebe Susanne, dein Beitrag spricht mir wieder aus dem Herzen. Als ich vor einigen Jahren die ersten hochpreisigen Kleidungsstücke gekauft habe, hatte ich manchmal ein schlechtes Gewissen, vor allem wenn nach der Marke oder gar dem Preis gefragt wurde. Neulich habe ich mir mal wieder ältere Fotos angeschaut und das eine oder andere Lieblingsteil entdeckt, das ich heute noch trage. Bei Rundholz Black Label oder auch einigen anderen Firmen hat man nie das Gefühl alte Sachen oder gar Unmodernes zu tragen! Als ich dann noch deinen Artikel gelesen hatte stand für mich wieder einmal fest, dass ich alles richtig gemacht habe. Ich bin schon sehr neugierig und freue mich auf die neuen Kollektionen. Zum Glück gibt es in meiner Nähe ein Geschäft, in dem man Rundholz-Mode kaufen kann. Auf deine Fotos und deinen Blog möchte ich aber nicht verzichten.
    Liebe Grüße aus Thüringen
    Elke-Maria

  • #5

    Susanne (Mittwoch, 03 Juli 2019 10:21)

    Danke, liebe Elke-Maria!