FreiRaum

weiblich * anders * wunderbar

Ich weise darauf hin, dass mein Blog Werbung enthält.


Kinder und Kunst am Wochenende

Bei mir war am letzten Wochenende so richtig viel los:

Mein Sohn war mit seiner Familie zu Besuch.

 

Wenn die vier Personen anreisen ist Trubel in der Bude.

Vor allem, weil das Wetter nur wenig Möglichkeiten zum

Spielen im Freien bot, war drinnen viel Kreativität

bei der Beschäftigung der Kinder gefragt.

 

Teilweise spielten, tobten, zankten und lachten bei uns

vier kleine Jungen im Alter zwischen 2 und 5 Jahren.

 

Was für ein Leben im Haus. Was für eine Freude :)

 

Abends blieb uns Erwachsenen ein wenig Zeit

zum Erzählen.

Ich liebe diese Gespräche mit meinen Kindern.

 

Diesmal sprachen wir aus aktuellem Anlass über das 

Thema Geburt.

Meine Schwiegertochter erwartet ihr drittes Kind.

Die ersten beiden Geburten waren sehr schwierig.

Nicht nur die Mama hat sehr gelitten,

auch für die Babies war die Anstrengung fast zu viel.

Zum Glück ist aber alles gut gegangen.

 

Meine Schwiegertochter spielt mit dem Gedanken

bei ihrem dritten Kind einen Kaiserschnitt machen zu lassen.

Ich habe ihr zu diesem Schritt geraten, weil ich mir wünsche,

dass sie keine Risiko eingeht.

In diesem Fall bin ich auf jeden Fall für einen Kaiserschnitt.

 

Zufällig hat mich das Thema Kinder und Geburt an diesem Wochenende

noch weiter begleitet.

 

In der Nähe meines Umkleidezimmers lebt der 

Künstler Robert Meyer.

Ich hatte mir Zeit genommen, die Ausstellung

in seinem Atelier zu Besuchen.

 

Die Gemälde von Robert Meyer faszinieren mich:

Zum Beispiel dieses traumhafte Bild mit dem kleinen Mädchen, das

am Tisch sitzt und malt. Robert Meyer hat es schwarz-weiß und

farbig gezeichnet.

Besonders beeindruckend war für mich an diesem Tag 

das Gemälde der hübschen Frau mit dem wunderschönen

Babybauch.

Für mich ist Robert Meyer ein großartiger Maler.

 

Es war ein Wochenende ganz im Zeichen von Kindern und Kunst.

Ein Wochenende, das ich sehr genossen habe.

 

Susanne

 

FreiRaum

weiblich # anders # wunderbar

 

 

 

0 Kommentare

Modezauber

Zweimal im Jahr ist Modezauber im Umkleidezimmer.

Im Frühling und im Herbst präsentieren meine

Models und ich meine neuen Kollektionen.

 

Meine Models sehen nicht so aus wie die Damen

von Heidi Klum.

Meine Models Gabi, Anke, Nicoline, Martina und Bärbel

sind sympatische, nicht mehr ganz junge,

ein bisschen verrückte, wunderschöne Frauen.

 

Meine Kleidung und meine Schuhe sind genauso verrückt

und auch so wunderschön wie meine Models.

 

Diesmal habe ich meinen Gästen leckere Desserts

zum Kaffee serviert.

Meine beiden guten Feen Gabi und Koni haben

mich bei allen Arbeiten kräftig unterstützt.

 

Vor der Modenschau bekam ich noch ein hübsches

Make up von meiner Schwester Anke.

So habe ich mich rundum wohlgefühlt.

 

Draußen stürmte und schneite es

als wir dann meinen Gästen die zauberhaften

Sommer-Kollektionen vorgeführt haben.

 

Die Damen waren begeistert

und meinen Models und mir hat der Modezauber

irre viel Spaß gemacht.

 

Es war ein wunderschöner Frühlingstag

mitten im Winter.

 

Susanne

 

FreiRaum

weiblich # anders # wunderbar

 

0 Kommentare

Weltfrauentag

Frauen in aller Welt kämpfen seit vielen Jahren für

Gleichberechtigung und gegen Gewalt.

Seit 1921 wird jährlich am 8. März der Weltfrauentag gefeiert.

 

Gewalt gegen Frauen ist leider heutzutage immer noch alltäglich.

Ein Beispiel dafür ist die katholische Kirche.

Dort werden weltweit Nonnen von Priestern missbraucht und zur

Abtreibung ihrer Babys genötigt.

Diese Verbrechen werden nicht bestraft.

 

Heutzutage gibt es immer noch die weibliche Genitalverstümmelung.

Diese Praktiken werden von den Ausübenden  aus der Tradition heraus begründet.

Es wird geschätzt, dass weltweit etwa 200 Millionen beschnittene Mädchen und Frauen leben

und jährlich etwa drei Millionen Mädchen, meist unter 15 Jahren, eine Genitalverstümmelung erleiden.

 

2018 haben zahlreiche brasilianische Frauen gegen den

frauenfeindlichen Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro gekämpft.

Trotzdem ist der rechtsradikale Bolsonaro

Präsident von Brasilien geworden.

Traurig finde ich, dass ihn auch Frauen gewählt haben.

Ich sehe die Wahl dieses Mannes als großen Rückschlag

für die Frauen Brasiliens.

 

Interessant finde ich, wie manche Männer den Weltfrauentag

als Werbung für sich nutzen wollen.

Auf einem Foto wollte der Vorstand einer großen Immobilienmakler-Firma 

zum Weltfrauentag Frauen zeigen,

die die Vorstandsmitglieder beeindrucken.

In der Chefetage der Firma gibt es allerdings nicht eine Frau.

Die Vorstandsmitglieder sind ausschließlich Männer.

Da der Weltfrauentag  ein Zeichen für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen setzen soll,

klingt so eine Werbung ziemlich lächerlich.

 

Es gibt zahlreiche Frauen in der Welt,

die ich für ihre Kraft, ihren Mut und ihre Stärke bewundere.

 

Zum Beispiel Sophie Scholl, die deutsche Widerstandskämpferin

gegen den Nationalsozialismus.

Sie wurde aufgrund ihres Engagements  von nationalsozialistischen Richtern

zum Tode verurteilt und hingerichtet.

 

Die Brasilianerin Marielle Franco hat sich in Brasilien gegen Polizeigewalt

und Hinrichtungen ausgesprochen und den damaligen brasilianischen Präsidenten

Michel Temer im Staat Rio de Janeiro öffentlich kritisiert.

Am 14. März 2018 wurde sie in ihrem Auto erschossen,

wenige Tage nachdem sie Vorsitzende einer Kommission für die Aufklärung

militärischer Interventionen in Brasilien geworden war.

 

Auch eine ganz junge Frau beeindruckt mich sehr.

Ihr Name ist  Greta Thunberg.

Greta kämpft mit aller Kraft für unsere Umwelt und muss trotzdem

Beschimpfungen und Missgunst über sich ergehen lassen.

  

In einigen Ländern ist der Weltfrauentag ein Feiertag.

In Deutschland ist der 8. März nur in einem Bundesland ein arbeitsfreier Tag:

Berlin feiert in diesem Jahr zu ersten Mal die Frauen dieser Welt.

 

Ich wünsche mir den Weltfrauentag als Feiertag für ganz Deutschland

und vielleicht sogar für die ganze Welt.

 

Susanne

 

 

FreiRaum

weiblich #anders #wunderbar 

 

 


4 Kommentare

Bin ich Karneval?

Es ist Hochsaison - die Hochsaison des Karnevals.

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die den Karneval lieben.

Ich würde auf jeden Fall einen Wellnessurlaub der Karnevalszeit vorziehen.

 

Es gab Zeiten, da bin ich an Weiberfastnacht  mit Freundinnen

losgezogen. Ich habe sogar fremden Männern Knöpfe von ihren Jacken

abgeschnitten, weil sie keine Krawatten trugen.

Meine Jugend wird es entschuldigen :)

Wir haben Alkohol getrunken und konnten nicht mehr aufhören zu lachen.

Ich weiß nicht, was uns damals ins Glas gekippt wurde.

 

Lachen soll man im Karneval und lustig sein.

Ich kann das nicht auf Kommando.

Mir gefällt der neue Song von Christian Steiffen:

Kack Kack Kack Kack Karneval :)

 

Wenn Kinder sich verkleiden und anmalen finde ich das zauberhaft.

Sie schlüpfen in eine Rolle, die sie gerne wären.

Wenn sich das kleine Mädchen als Prinzessin verkleidet ist das niedlich.

Aber wenn Mutti als Häschen oder Mäuschen geht,

fange ich an mich zu wundern.

Und Papi geht als Supermann? Nein, das traut er sich wohl doch nicht.

 

Angemalt habe ich mich schon öfter mal.

Das macht Spaß, auch außerhalb der Karnevalszeit.

 

Ich habe auch schon mal HELAU gerufen.

Aber ich muss euch sagen, dass Alkohol im Spiel war.

 

 

Ich freue mich, wenn Aschermittwoch ist und  nicht mehr 

diese schrecklichen Karnevalssendungen im Fernsehen gezeigt werden.

Über ein paar Witze kann auch ich lachen, aber es sind wirklich nur sehr wenige.

 

Es ist okay, wenn Menschen Karneval feiern

Ich wünsche allen, die den Karneval lieben und leben, 

eine tolle Zeit.

 

 

Ich gehe gerne aus, mache gerne auch mal Party und ich liebe es zu lachen.

Ich brauche dafür keinen Karneval.

 

Karneval - das bin ich nicht.

 

Susanne

 

 

 

FreiRaum

weiblich # anders # wunderbar

 


1 Kommentare